News & Media

Immer auf dem Laufenden

Mit unseren vielfältigen Informationsangeboten bleiben Sie am Puls des Fachdiskurses – unkompliziert, direkt & praxisnah.

Tagungsgalerien

Fotos

Aktuell

VÖPP & VÖPP-Akademie Tagung 2026
Zur Galerie

Archiv

VÖPP & VÖPP-Akademie Tagung 2025
Zur Galerie

Kooperation VÖPP Akademie und Sindelar Akademie: Seminarreihe zur Rorschach-Psychodiagnostik

VÖPP-Mitglieder erhalten 25 Prozent Preisnachlass.

Hören Sie auch den Podcast dazu.


21.07.2026

VÖPP Karl Jaspers Preis 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen! 

Liebe Mitglieder der VÖPP! 

Die Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VÖPP) und die VÖPP-Akademie (TheAkademos) vergeben zum dritten Mal einen „Best Paper Award“ (Karl-Jaspers-Preis). Diese Auszeichnung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Psychotherapie wird auf unserer Jahrestagung "Psychotherapie, Psychiatrie & Psychologie – Gemeinsamkeiten und Unterschiede" am 14. November 2026 verliehen.

Ziel des Karl-Jaspers-Preises ist es, den Austausch innerhalb der psychotherapeutischen Community sowie mit anderen Wissenschafter:innen in Österreich zu fördern und weitere wissenschaftliche Brücken zwischen der Psychotherapie und verschiedensten anderen Wissenschaftsgebieten insbesondere der Psychiatrie, Psychosomatik, Psychologie und Philosophie zu bauen.

Die VÖPP freut sich daher, Psychotherapeut:innen zur Einreichung von wissenschaftlichen Arbeiten für den genannten Forschungspreis 2026 einzuladen, welcher mit € 4.000.- inklusive einer VÖPP-Jahresmitgliedschaft dotiert ist.

Die Bewertung der eingelangten Anträge erfolgt durch unabhängige Fachjuror:innen. Die Würdigung und Auszeichnung durch die VÖPP und der Akademie ist mit dem Preisgeld, der Einladung (Reise und Unterkunft) nach Wien (von innerhalb Österreichs), sowie der Berichterstattung durch unsere Medienpartner:innen für den/die Ausgezeichnete/n verbunden.

Bewerbungsvoraussetzungen:

·    Die Arbeit muss entweder innerhalb von 12 Monaten vor Bewerbungsschluss (15.10.2026) in einem Peer-reviewten Journal publiziert worden sein oder den Status „accepted“ aufweisen

·    Nur Erst-, Letzt- oder Korrespondenz-Autor:innenschaften werden berücksichtigt

·    Eine nicht-Peer-reviewte Arbeit (z.B. von einem Pre-print Server) kann nicht eingereicht werden

·    Es kann pro Person nur eine Bewerbung eingereicht werden

Information zur Ausschreibung:

·    Ausschreibungsbeginn: 15. Mai 2026, Bewerbungsschluss: 15. September 2026

·    Die Bewerbung muss folgende Unterlagen enthalten:

- auszuzeichnende Arbeit, Lebenslauf

·    Bei Arbeiten einer kollektiven Erst-, Letzt- oder Korrespondenz-Autor:innenschaft sind der Bewerbung beizulegen:

-    eine Einverständniserklärung der Erst-, Letzt- und Korrespondenz-Mitautor:innen

-    eine kurze Darstellung (max. 1 Seite) des tatsächlichen Beitrages des/r Bewerber:in bzw. des prägenden oder substanziellen Anteils am Gesamtwerk

Wir freuen uns auf Ihre Einreichung per Mail an: sekretariat@voepp.at

Mit freundlichen Grüßen

Ihr VÖPP Vorstand


22.06.2026

Studie: Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit dem Behandlungsprozess bei Trans*identität bzw. Nicht-Binarität



09.06.2026

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem ÖBVP dürfen wir folgende Information weiterleiten: Gesund aus der Krise wächst um weitere 400 zusätzliche Behandler:innen

Liebe Kolleg:innen,

„Gesund aus der Krise“ wächst weiter – daher werden aktuell 400 zusätzliche Behandler:innen gesucht.

Das Projekt unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre mit bis zu 15 Einheiten klinisch-psychologischer, gesundheitspsychologischer, psychotherapeutischer oder musiktherapeutischer Behandlung. „Gesund aus der Krise“ wird finanziert aus den Mittel des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und wird vom Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) in enger Kooperation mit dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie umgesetzt; weiterer Projektpartner ist der Österreichische Berufsverband für Musiktherapie.

Die Mitwirkung bietet folgende Rahmenbedingungen:

  • EUR 105 pro Einheit im Einzelsetting
  • EUR 120 pro Einheit im Gruppensetting
  • Direkte Zuweisung von Klient:innen über das Projekt

Gesucht werden Psychotherapeut:innen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Eintragung in die vom Gesundheitsministerium geführte Liste als Psychotherapeut:in
  • Nachweis über eine facheinschlägige, aktuelle (innerhalb der letzten fünf Jahre absolvierte) Zusatzausbildung, etwa eine Zertifizierung im Bereich Kinder, Jugend und Familie
  • oder
  • Nachweis über aktuelle Fortbildungen im Bereich Kinder und Jugend (mindestens 60 Stunden innerhalb der letzten vier Jahre im Rahmen der Fortbildungspflicht bzw. vergleichbare ECTS-Punkte)
  • Mehrjährige Praxiserfahrung (mindestens zwei Jahre nach Listeneintragung) mit aktuellem Arbeitsschwerpunkt im Bereich Kinder und Jugendliche

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung über folgenden Link: Anmeldung als Behandler:in.

Das „Gesund aus der Krise“-Team steht Ihnen bei Fragen gerne telefonisch unter 01-90288 sowie per E-Mail unter projektteam@gesundausderkrise.at zur Verfügung.

Wenn Sie bereits als Behandler:in registriert sind, bleibt Ihre Anmeldung selbstverständlich aufrecht – in diesem Fall können Sie diese E-Mail einfach ignorieren.

Herzliche Grüße

Ihr „Gesund aus der Krise“-Team

Gesund aus der Krise

Für KlientInnen & Zuweiser: info@gesundausderkrise.at / 0800 800 122

Für BehandlerInnen: projektteam@gesundausderkrise.at / 01 90 288

www.gesundausderkrise.at


07.04.2026

GÖG-Bericht Kernkompetenzen Psychotherapie und Klinische Psychologie veröffentlicht



02.04.2026

EAP: The effectiveness of Psychotherapy - a contemporary evidence-based overview



30.03.2026

Stellungnahme der VÖPP zum Verschwörungsnarrativ „Rituelle Gewalt - Mind Control“



09.03.2026

Kernkompetenzen und Angebotsformen der Psychotherapie und Klinischen Psychologie im Vergleich

Eine Übersichtsarbeit aus dem "Psychotherapie Forum", online veröffentlicht am 25.11.2025

Autor:innen: Henriette Löffler-Stastka, Markus Hochgerner, Christian Korunka, Gabriele Rieß


10.02.2026

Aktuelle Kostenzuschüsse (Stand 08.01.2026)

ÖGK Wien

Kostenzuschuss € 33,70 für 60 Minuten (Einzel)

Kostenzuschuss € 12,10 für 90 Minuten (Gruppe)

Kostenzuschüsse werden ab der ersten Sitzung gewährt. Für die ersten zehn Sitzungen bedarf es einer ärztlichen Überweisung. Ab der 11. Sitzung braucht es einen Antrag - dafür bekommt der Patient/die Patientin € 28,42 (Einmalzahlung).

Auf den Rechnungen müssen Diagnose (verschlüsselt lt. ICD-10), Dauer und Setting (Einzel/Gruppe) stehen.

                                                                                                                              

Kostenzuschuss BVAEB: € 50,20 (50 Minuten, Einzel)

Gruppe € 16,90 (90 Minuten), € 11,90 (45 Minuten)

                                                               

Kostenzuschuss SVS: € 50,- (50 Minuten, Einzel), € 16,68 (90 Minuten, Gruppe)

                                

Kostenzuschuss KFA:  € 39,- (50 Minuten), (ärztliche Bestätigung notwendig, erste 10 sind frei, Diagnose, Therapieform- u. -dauer, Zeitangabe der stattgefundenen Therapiestunden sind notwendig), € 10,- (90 Minuten, Gruppe)


13.01.2026

"Yellow September": ein Monat für psychosoziale Gesundheit und Suizidprävention



10.09.2025

Die Richtlinie "Online-Psychotherapie" ist erschienen

Lesen Sie die Kriterien für die psychotherapeutische Arbeit im Online-Setting (Stand 2025).


08.07.2025

Zukunft der psychischen Gesundheitsversorgung in Wien mitgestalten

Fast jede fünfte Person in Österreich leidet an psychischen Problemen. Die demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen machen den Bedarf an leicht zugänglichen und besser vernetzten Leistungen im Bereich psychische Gesundheit zunehmend dringlicher.

Deswegen führt die Medizinische Universität Wien im Rahmen des multidisziplinären WWTF-finanzierten Forschungsprojektes STREAMLINE eine Datenerhebung in Wien durch. Dabei werden Leistungsanbieter in Wien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige per E-Mail angeschrieben und zu Ihren Leistungsinhalten und -kosten befragt.

Dabei werden, unter anderem, auch Psychotherapeut:innen in Wien mit eigener Praxis angeschrieben. Die Ergebnisse sollen als Datengrundlage für zukünftige Forschung und Versorgungsplanung dienen. Basierend auf öffentlich-zugänglichen Informationen wurden in STREAMLINE alle relevanten Leistungsanbieter in Wien identifiziert. Die Datenerhebung erfolgt datenschutzkonform von 22. April bis zum 23. Mai 2025 über die Plattform SoSci.

Die erhobenen Informationen werden vertraulich behandelt und pseudonymisiert weiterverarbeitet. Die Kosteninformationen werden lediglich in aggregierter Form aufbereitet. Für jede vollständig ausgefüllte Datenerhebung werden im Namen des STREAMLINE-Projektes € 10,- an eine gemeinnützige Organisation gespendet.

Ihr Beitrag hilft - lesen Sie Ihre Mails und gestalten Sie die Zukunft der psychischen Gesundheitsversorgung in Wien mit!


25.04.2025

Psychotherapiegesetz 2024 BGBl. I Nr. 49/2024, Neuerungen ab 01.01.2025

Das Handout zum Informationsabend vom 18.2.2025 mit Dr.in Paula Lanske finden Sie unter Info.


27.02.2025

ÖBVP/VÖPP-Kampagne "FÜR ALLE FÄLLE - Die Österreichischen Psychotherapeut:innen"

Im Dezember letzten Jahres startete die gemeinsame Kampagne des ÖBVP (Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie) und der VÖPP (Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten) unter dem Claim „FÜR ALLE FÄLLE - Die Österreichischen Psychotherapeut:innen“.

Die Kampagne rückt verschiedene Themen rund um den Wirkbereich Psychotherapie in den Fokus. Zu verfolgen sind die jeweiligen Themen auf Social Media (Facebook und Instagram).

Falls Sie den Folder (siehe Info) gedruckt in Ihrer Praxis auflegen oder an Interessierte weitergeben möchten, senden Sie uns bitte eine Mail an das Sekretariat mit der benötigten Stückzahl. Wir senden sie Ihnen dann per Post.


13.02.2025

Jubiläumstagung: Schön war's & die VÖPP sagt danke!

Ein unvergessliches Jubiläum! ✨🎉

Am 9.11. feierten wir 15 Jahre VÖPP - Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Ein besonderer Moment, den wir auch mit unseren geschätzten Kolleginnen vom ÖBVP @mehrpsychotherapiejetzt_oebvp teilen durften.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind. Auf viele weitere erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Wachstums.

(Vlnr): Karl-Heinz Teubenbacher, Margit Finger-Ossinger, Bea Pall, Sabine Sammer-Schreckenthaler, Barbara Haid, Sophie-Marie Hockl, Katrin Hofer, Reinhild Strauss

PS: Und ganz links signierte gerade Herr Reinhard Haller eines seiner vielen verkauften Bücher.


12.11.2024

15 Jahre VÖPP: Jubiläumstagung am 09. November 2024



31.10.2024

BMSGPK - Rundschreiben 1/24, Psychotherapiegesetz 2024



13.05.2024

AMIKE-Telefon 01/343 0101 - Interkulturelle psychosoziale Helpline der Diakonie



06.02.2024

Stellungnahme der Berufsverbände zum Entwurf über die Ausübung der Psychotherapie & Link zur Unterstützung

Hier kommen Sie auf die Parlamentsseite, wo Sie die Stellungnahme der Berufsverbände unterstützen können.


06.02.2024

Psychotherapieausbildung ab 2026 an öffentlichen Universitäten

Sehr geehrte Mitglieder,

zum aktuellen Thema Psychotherapieausbildung ab 2026 an öffentlichen Universitäten geht die Gesetzesnovelle nun in seinen nächsten Schritt.

Die Begutachtungsphase läuft und falls Sie dazu Anregungen haben bzw. Stellungnahme abgeben möchten, bitten wir Sie, sich per Mail direkt an Mag.a Margit Finger-Ossinger (VÖPP-Präsidentin Stv.) zu wenden.

Kontakt von Fr. Finger-Ossinger: fingermargarete@hotmail.com

Unter Info finden Sie den entsprechenden Gesetzestext (Beilage_1_Pth-AAQVO_Entwurf).

Bei Bedarf senden wir Ihnen gerne den Erläuterungstext (Beilage_4_Pth-AAQVO_Erläuterungen). Bitte dazu eine Mail an unser Sekretariat.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Der VÖPP-Vorstand


12.01.2024

Link zur Online-Podiumsdiskussion vom 11.10.2023: "VersorgungsNOT in der Psychotherapie - aktuelle Herausforderungen"

Podiumsgäste:

  1. Mag.a Ines Gstrein (ÖBVP-Präsidiumsmitglied)
  2. Mag.a Dr.in Christina Dietscher (BMSGPK, Leiterin Abteilung VI/A/1 Nicht übertragbare Krankheiten, Psychische Gesundheit und Altersmedizin; Vorsitzende, Beirat für psychosoziale Gesundheit)
  3. Andreas Huss (Obmann Österreichische Gesundheitskasse, ÖGK)
  4. Dr. Herwig Ostermann (Geschäftsführer Gesundheit Österreich, GÖG)
  5. Ralph Schallmeiner (Gesundheitssprecher Die Grünen)
  6. Dr. Josef Smolle (Gesundheitssprecher ÖVP, angefragt)
  7. Dr.in Henriette Löffler-Stastka (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychoanlaytikerin, MedUni Wien)
  8. Dr. Christian Korbel (Psychiater und Psychotherapeut, im Vorstand der Niederösterreichischen Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung, NÖGPV)

Moderiert wird unsere Podiumsdiskussion wieder von Mag.a Barbara Haid (ÖBVP-Präsidentin) und Mag.a Dr.in Sabine Sammer-Schreckenthaler (VÖPP-Präsidentin).

                                                                                            

17.11.2023

Gegen die reduktionistische Einseitigkeit der deutschen Psychotherapie

Systemmagazin - Online-Journal für systemische Entwicklungen

Unter Info finden Sie die "Bonner Erklärung" von 2006.


23.10.2023

Unsere Tagung in Linz am 25.11.2023: "Hass, Radikalisierung & Verschwörungsmythen"

Termin: Samstag, 25.11.2023, 10:00-17:00 Uhr

Ort: Stadtoase Kolping, Gesellenhausstraße 5, 4020 Linz

Kosten: VÖPP Mitglieder € 205,00, regulärer Preis € 250,00

Einheiten: 9 Fortbildungseinheiten

Vortragende: Salih Seferović, BA Prim.in Dr.in Adelheid Kastner - Mag.a Ulrike Schiesser - Dr. Matthias Herzog

Hier kommen Sie zu unserem Tagungsflyer!

Weitere Informationen und Anmeldung hier.


02.10.2023

Empfehlungen zu Grundlagen für das neue Psychotherapiegesetz



21.06.2023

VÖPP-Podcast: Statistik aller bisherigen "Couchgespräche"

Unglaubliche 36.847mal wurden die Couchgespräche in den letzten vier Jahren gehört.


17.05.2023

Audioaufzeichnung der Online-Podiumsdiskussion am 25.1.2023


13.02.2023

Podcast

Mit unserem Podcast Couchgespräche tauchen wir tief in die Welt der Psyche ein: Im Diskurs mit Expertinnen und Experten, die auf unserer Couch Platz nehmen, befassen wir uns mit aktuellen Fragestellungen und spannenden Erkenntnissen.
Simone Rannicher, Mag.a Dr.in Katrin Leonhardsberger-Hofer und/oder Dr.in Sabine Sammer-Schreckenthaler führen als Hosts durch die Beiträge, für die musikalische Umrahmung sorgt Gluatmugl (Karl-Heinz Teubenbacher, Robert Iberer, Michael Prinz).
Unser Podcast erscheint regelmäßig auf iTunes, Spotify und Soundcloud.

Presse

Der VÖPP-Presseservice steht Journalistinnen und Journalisten für kompetente Stellungnahmen und Hintergrundinformationen zur Verfügung und informiert über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Psychotherapie.

Medienanfrage stellen

Fachpublikationen

An dieser Stelle präsentieren wir laufend aktuelle Beiträge aus der Welt der Psychotherapie und fachverwandter Bereiche

In Zeiten der Coronakrise, als Menschen global mit enormer Unsicherheit konfrontiert waren und sich emotional auf den Ausnahmezustand einstellen mussten, haben Träume als sensibles Barometer unserer Emotionen und Gedanken eine herausragende Rolle gespielt. Die Verfasser_innen beleuchten, wie Träume die innere Auseinandersetzung mit der Pandemie und die bewusste Bewältigung ebenso wie die Mobilisierung individueller Resilienztechniken widerspiegeln. Anhand eines Online-"Corona-Traum-Forschungstagebuchs" wurden 622 Träume von 73 Teilnehmer_innen erfasst und ausgewertet. Diese Träume aus der Zeit des Lockdowns werden mithilfe der Theorien Freuds, Morgenthalers, des individualpsychologischen Ansatzes von Adler und der von Moser und Zeppelin vorgestellten Analysemethode untersucht. Der Sammelband wird durch Einsichten zu Träumen aus der Perspektive der Klinischen Psychologie, Ethnologie, Feminismus und Gruppenpsychoanalyse bereichert. Diese Arbeit bietet einen tiefgreifenden Einblick in die Funktion von Träumen als Werkzeug zur inneren Verarbeitung und Anpassung in Krisenzeiten, untermauert durch eine breite Palette wissenschaftlicher Perspektiven.

Details: Anita Dietrich-Neunkirchner, Gabriela Pap (Hrsg.), Taschenbuch, 304 Seiten, Psychosozial-Verlag, 1. Februar 2024, ISBN-10: 3837933229

Dieses Buch soll ein Begleiter für die praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im therapeutischen Kontext sein. Die vorgestellten kreativen Methoden unterstützen therapeutische Ansätze zur Persönlichkeitsentwicklung, konkreten Problembewältigung und Verhaltensänderung. Durch ihren Einsatz kann zudem der therapeutische Prozess für alle Beteiligten anregend gestaltet werden. Besondere Aspekte der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen, wie Fragen des Settings oder der kompetente Umgang mit den verschiedenen Aufträgen von Eltern und Kindern bzw. Jugendlichen, werden thematisiert.

Details: Brigitte Unger (Autorin), 160 Seiten, Facultas-Verlag, 2024, ISBN: 978-3-7089-2430-4

Wenn angehende Therapeut:innen ihre eigene Praxis eröffnen, brauchen sie nicht nur eine gute fachliche Ausbildung, sondern auch umfangreiches Know-how zu Betriebsführung, Akquise, zur Einhaltung verschiedener berufsspezifischer Kodizes und nicht zuletzt Wissen über die professionelle Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen. Damit die hohe Motivation nicht gleich zu Beginn getrübt wird, soll dieses Buch in wichtigen Fragen bei der Gründung einer eigenen Praxis behilflich sein. Die Beitraugsautorinnen sind langjährig in selbständiger Praxis tätig und bringen daher entsprechende Expertise für ihre Beiträge mit.

Details: Helene Drexler (Hrsg.), 254 Seiten, Facultas-Verlag, 2023, ISBN: 978-3-7089-2331-4

Dieses Buch beinhaltet drei bislang gesperrte, wissenschaftliche Publikationen:

  • Masterthesis zu „Kooperativer Traumaarbeit“
  • Originalinterviews mit Eveline Ernst, Michaela Halper, Michaela Huber, Nitza Katz-Bernstein und Adrian Golatka
  • wissenschaftliche Arbeit zu „Traumatherapie versus Traumapädagogik“
  • Masterthesis zu „Schnittstellen zwischen Mediation und Psychotherapie“

An einer erfolgreichen Begleitung traumatisierter Jugendlicher sind viele Fachkräfte aus sehr unterschiedlichen Professionen / Berufsgruppen beteiligt. Eine große Herausforderung ist die Koordination und Zusammenarbeit dieser Professionisten. Wie gut dies gelingt, hängt von der Balance im Spannungsfeld struktureller, fachlicher und persönlicher Faktoren und Möglichkeiten ab. Dieses Buch soll gut verständlich die Chancen, Schnittstellen und Grenzen der Zusammenarbeit im psychosozialen Bereich aufzeigen und Ideen vermitteln, wie diese im eigenen beruflichen Umfeld bestmöglich für alle Beteiligten umgesetzt werden können. Die umfangreichen Interviews mit anerkannten Fachkräften unterschiedlicher Berufsgruppen ergänzen die Darstellung. Im zweiten Teil werden darüber hinaus gehend anhand konkreter Beispiele die Grenzen und Unterschiede zwischen psychotherapeutischer und pädagogischer Arbeit beleuchtet. Der letzte Teil widmet sich den Möglichkeiten und Grenzen von Mediation als Konfliktlösungsansatz bei von Menschen verursachten Traumatischen Erfahrungen.

Details: Klaus Schwarz (Hrsg.), Softcover (384 Seiten), ISBN 978-3-200-09184-9

Dass psychoanalytische Psychotherapie wirksam ist, wurde in zahlreichen Studien ausreichend erwiesen. Mittlerweile stellt sich die Frage wie und warum psychoanalytische Psychotherapie wirkt. In diesem Buch wird dieser Frage nachgegangen und ein Konzept von allgemeinen und spezifischen Wirkfaktoren der psychoanalytischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Die spezifischen Wirkfaktoren sind in Interventionen und klinische Prozesse unterteilt. Die allgemeinen Wirkfaktoren, neben Mentalisierung und dem psychotherapeutischen Spiel, werden auf der Ebene der Beziehung, des oder der Patient*in, des oder der Psychotherapeut*in und des (Familien-)Umfeldes beschrieben. Darüber hinaus diskutiert die Autorin das Zusammenspiel von allgemeinen und spezifischen Wirkfaktoren im psychotherapeutischen Prozess und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und beschreibt die Komplexität der menschlichen Begegnung in der Psychotherapie.

Details: Sabine Sammer-Schreckenthaler, 2024, 278 Seiten, br., Verlag Waxmann, € 34,90, ISBN 978-3-8309-4818-6, E-Book: € 30,99, ISBN 978-8309-9818-1

The effectiveness of psychodynamic psychotherapy for children and adolescents (PPCA) has been increasingly demonstrated by a growing number of meta-analyses. However, very little is still known about the therapeutic factors responsible for this effectiveness. On the one hand, some authors have suggested that PPCA works because of specific therapeutic factors. On the other hand, it has been suggested that the effectiveness of PPCA may be due to factors common to different approaches. In the present paper, we provide an overview and discuss some of the existing clinical-theoretical and empirical literature on specific and common factors of PPCA. Several specific and common factors of PPCA were identified. Regarding the former, these included clinical processes (insight; working through; remembering and reconstructing; catharsis, abreaction, and regression; and transference and countertransference) and therapeutic techniques (interpretation of transference, countertransference, dreams, defense mechanisms, and resistance; verbalization; mirroring; and free play). Regarding the latter, these included relational factors (therapeutic alliance and interaction structures), patient factors (willingness to participate, readiness for change, treatment involvement, and positive expectations and hope), therapist factors (interpersonal skills, direct influence skills, credibility, involving parents, playing ability, flexibility, and allegiance), parent and interpersonal environment factors (parental willingness to participate, treatment involvement, treatment expectations, and perceived barriers to treatment participation and therapeutic change; family dynamics; parent-therapist alliance; and social support), mentalizing (of the therapist, client, and parents), and play (symbolization, affect regulation, mental state talk, and patterns of interaction). PPCA appears to work through both specific and common factors, more likely through their synergic interaction. However, empirical support for these therapeutic factors and their mutual interaction remains sparse. Future qualitative and quantitative research should address more in detail the extent to which specific factors, common factors, or both account for the effectiveness of PPCA. Identifying empirically supported specific and common factors and their possible interaction can inform and improve clinical practice and training.

Details: Sabine Sammer-Schreckenthaler, 2025, REVIEW article, https://doi.org/10.3389/fpsyg.2025.1525849

Die Lösung steckt in der Krise: Inspirationen und Übungen aus der psychotherapeutischen Praxis Die Lösung steckt in der Krise ist ein tief berührendes und praxisnahes Buch darüber, wie wir seelische Erschütterungen, Schicksalsschläge und Sinnkrisen nicht nur überstehen, sondern als Quelle innerer Kraft und Wendepunkt für unser Leben begreifen können.

Die Autorin nimmt die Leserinnen und Leser mit auf ihre persönliche und berufliche Reise als Psychotherapeutin, Existenzanalytikerin und Logotherapeutin – von eigenen Erfahrungen des Verlusts, wie dem plötzlichen Tod ihres Sohnes, bis hin zu jahrzehntelanger therapeutischer Arbeit mit Klientinnen und Klienten. Aus all diesen Erlebnissen hat sie verständliche Modelle, einprägsame Bilder und leicht umsetzbare Übungen entwickelt, die zeigen, wie wir inmitten des Schmerzes wieder Boden unter den Füßen finden, innere Ruhe aufbauen und dem Leben (wieder) Sinn geben können.

Im Zentrum des Buches steht die seelische Gesundheit als Zusammenspiel von Körper, Psyche und Geist – drei untrennbare Dimensionen des Menschseins. Die Autorin erklärt verständlich, wie frühe Prägungen, Familiengeschichten und transgenerationale Traumata unser Leben beeinflussen und wie Achtsamkeit, Intuition und Sinnorientierung neue Handlungsspielräume eröffnen – selbst dann, wenn das Leben ausweglos erscheint.

Sie verbindet Viktor Frankls Logotherapie und Existenzanalyse mit moderner Traumatherapie, Biofeedback, Imagination, Meditation und Regressionsarbeit. Daraus entsteht ein ganzheitlicher Heilungsweg, der über bloße Symptomlinderung hinausgeht: Ein Weg, auf dem das „Warum ich?“ zu einem „Wozu?“ wird – hin zu Vertrauen, innerer Weisheit und Sinn. Besonders wertvoll sind die zahlreichen Fallgeschichten aus der psychotherapeutischen Praxis, die Mut machen und berühren. Zu jedem Themenbereich finden sich praktische Übungen – Achtsamkeitsimpulse für den Alltag, Visualisierungen zur Zielerreichung, innere Bilder zur Selbstberuhigung, Reflexionsfragen zu Werten und Visionen sowie Anregungen, mit inneren Anteilen wie Kritiker, Antreiber oder Zweifler in einen versöhnlichen Dialog zu treten. So wird Theorie unmittelbar erfahrbar und kann direkt im eigenen Leben angewendet werden.

Die Lösung steckt in der Krise richtet sich an Menschen, die spüren, dass Heilung mehr ist als reine Symptombekämpfung – an Suchende, die sich für Spiritualität, Intuition, Seelenleben und den Sinn des Daseins öffnen möchten, ohne dogmatische Religion. Dieses Buch ist ein kraftvoller, tröstender und klarer Begleiter auf dem Weg, Krisen in „Lerngeschenke“ zu verwandeln, alte Verletzungen zu integrieren und den eigenen Sinnweg zu finden – hin zu mehr innerem Frieden, Verbundenheit und einem Leben, zu dem man aus vollem Herzen Ja sagen kann.

Details: Ingrid Pirker-Binder, 168 Seiten, Kindle-Ausgabe, 2026